Antwort auf die Fragen des ADFC - Wahlprüfsteine
Hallo Freundinnen und Freunde der Radkultur,
im weiteren findet ihr die Antwort der Kandidierenden der Strausberger LINKEN auf Eeure Fragen. Auf weiterhin gute Zusammenarbeit.
Wahlprüfsteine für die Kommunalwahl 2019 in Strausberg
Fahrradfreundliche Kommune
1. Werden Sie den Beitritt der Stadt Strausberg zur Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundlicher Kommunen des Landes Brandenburg (AG FK BB) unterstützen? …"Ziel der Mitgliedskommunen ist es, durch ihre gemeinsame Zusammenarbeit den Radverkehr in Brandenburg zu fördern." Quelle: www.agfk-brandenburg.de
unsere Antwort:
Strausberg hat hervorragendes Potential eine fahrradfreundliche Stadt zu werden und den grünen Tourismus mit zu beleben und zu fördern. Darüber hinaus ist es uns wichtig, dass wir uns mit weiteren Kommunen zusammentun, um den Alltags- und Freizeittourismus und zur Entwicklung des Rades als gleichberechtigtes Fortbewegungsmittel neben motorisiertem Individualverkehr und ÖPNV aufzubauen und nachhaltig zu stärken.
Schwerpunktverlagerung
2. Unterstützen Sie das Ziel, durch Förderung des ÖPNV, Fahrrad- und Fußgängerinfrastruktur eine Senkung, zumindest keine Erhöhung des MIV (Motorisierter Individualverkehr) in Strausberg zu erreichen? Und wenn ja, durch welche Maßnahmen wollen Sie dieses Ziel, welches bereits in der Lokalen Agenda 2030 (S.20) Erwähnung findet, erreichen?
unsere Antwort:
Natürlich unterstützen wir das Ziel. Neben der Sicherung der Strausberger Eisenbahn und Erweiterung der Fahrzeiten, streben wir an die Haltestellen des ÖPNV (hier Bus) zu verdichten. Zentral ist jedoch die Kopplung verschiedener Möglichkeiten von Fuß, Rad und ÖPNV Verkehr für uns als Pendlerstadt. Die S-Bahnhöfe müssen für Fahrradfahrer*innen attraktiver gemacht werden. Stichworte hier sind hier sichere Fahrradstellplätze und Verbesserung der Mitnahmemöglichkeiten des Rades. Die Lückenschlüsse der Radwanderwege sind eine weitere Aufgabe für die nächste Legislatur.
Große Straße
3. Wir, als Radfahrer sind in der Großen Straße die benachteiligste Gruppe der Verkehrsteilnehmer. Welche Vorschläge haben Sie für den Innenstadtbereich, insbesondere die Große Straße, um uns Radfahrer als gleichwertigen Verkehrsteilnehmer neben Fußgängern und Kraftfahrzeugen, wahrzunehmen? Unterstützen Sie eine weitgehend autofreie Innenstadt?
unsere Antwort:
Die Große Straße ist prädestiniert für eine Fußgängerzone, die zum Schlendern und Verweilen einlädt. Wir unterstützen die Forderung einer Einschränkung des Autoverkehrs. Beispiele von “Shared Space”-Konzepten (ähnlich Spielstraße) finden wir interessant.
Langfristig braucht es ein ebeneres Pflaster in der Großen Straße.
Haushaltsmittel
4. Derzeit gibt die Stadt Strausberg ca. 6 Euro im Jahr pro Einwohner für den Radverkehr aus. Welchen Betrag im städtischen Haushalt halten Sie in den kommenden Jahren für angemessen, um die Radverkehrsinfrastruktur ausreichend zu finanzieren und welche Maßnahmen finanzieren sie davon zuerst?
unsere Antwort:
Wir halten einen Beitrag von 30€ im Jahr pro Einwohner*innen für die Radverkehrsinfrastruktur angemessen. Eine Maßnahmen wären die Umsetzung der Güterbahntrasse, eine Erweiterung nach Buckow ist unser Ziel.
Vorhaltebeschluss Güterbahntrasse
5. Der Vorhaltebeschluss für die ehemalige Güterbahntrasse wurde gefasst. Dort soll ein breiter, getrennt voneinander verlaufender Rad- und Gehweg gebaut werden. Werden Sie sich für eine zügige Umsetzung dieses Vorhabens einsetzen?
unsere Antwort:
Wir haben den Vorschlag zusammen mit den Stadtverordneten der CDU eingebracht und werden ihn natürlich weiter verfolgen. Entsprechende Haushaltsmittel für den Beginn sind im Haushalt 2019 bereits eingestellt.
Radverkehrsbeauftragter
6. Wir fordern einen Radverkehrsbeauftragten in der Stadt Strausberg. Er soll Ansprechpartner für alle Belange rund ums Fahrrad sein. Prozesse innerhalb der Stadtverwaltung, die den Radverkehr betreffen, laufen bei ihm zusammen. Können Sie sich unserer Forderung anschließen?
unsere Antwort:
Wir können uns dieser Forderung anschließen (vgl. Punkt 4). Auf jeden Fall muss es einen klaren Ansprechpartner*in in der Stadt für den Bereich des Radverkehrs geben, analog der Barrierefreiheit.
Werbung
7. Unterstützen Sie Werbung, Öffentlichkeitsarbeit, Aktionen zur Förderung des Radverkehrs, zum Beispiel: in Form von Plakaten, Postkarten und Flyern?
unsere Antwort:
Eine aufklärende Öffentlichkeitsarbeit ist für einen Wandel hin zu einer fahrradfreundlichen Stadt unerläßlich und wird von uns unterstützt.
Radtourismus
8. Aufgrund der Nähe zu Berlin ist Strausberg ein beliebter Ausgangspunkt für Radtouren in die Märkische Schweiz. Welche Infrastruktur halten Sie für sinnvoll, um Radfahrer zum Verweilen in Strausberg und Umgebung einzuladen?
unsere Antwort:
Wir teilen die Einschätzung bezüglich der touristischen Möglichkeiten.
Infrastruktur die “unsere” Pendler*innen nutzen können, sind natürlich in der anderen Richtung auch für den Radtourismus nutzbar. Die Bahnhöfe in Strausberg Stadt und Strausberg Nord müssen zusammen mit der Deutschen Bahn (als Eigentümerin der Bahnhöfe) weiter ertüchtigt werden.
Radweg nach Ruhlsdorf
9. Hohenstein und Ruhlsdorf sind Ortsteile von Strausberg. Unterstützen Sie eine Verlängerung des Radweges von Hohenstein nach Ruhlsdorf?
unsere Antwort:
Ja. Die Verbindung der Ortsteile für Radfahrer*innen gehört zur Entwicklung als fahrradfreundliche Kommune dazu. Touristisch interessanter wäre eine interkommunale Zusammenarbeit mit Buckow. Eine Verlängerung des Radweges nach Hohenstein über Ruhlsdorf nach Bukow ist ein Ansatz den wir seit Jahren betrieben.
Sonstiges
10. Möchten Sie uns noch etwas mitteilen zum Radfahren im Alltag und in der Freizeit in
Strausberg?
unsere Antwort:
Wer Straßen sät, wird Verkehr ernten. Wer Radfahrwege ausbaut und sicherer gestaltet, wird mehr Menschen motivieren auf das Rad umzusteigen. Jede/-r von uns hinterlässt einen ökologischen Fußabdruck. Wie groß dieser ist, hängt auch davon ab, wie wir uns in dieser Welt bewegen. In diesem Sinne: Think global, act local!”
30.01. - 16-18:00 - am Bahnhof Strausberg (Vorstadt)
Auch wenn wir in Strausberg glücklicherweise kaum von betroffen sind wegen unserer kommunalen Wohnungbaugesellschaft und den Genossenschaften, kennt doch fast jeder einen Enkel, Tocher, Freund oder Oma die in einer der Städte wohnt die mit abgeprüft werden. Sagts ihnen weiter. über 20000 Menschen hats schon was genützt.
Die Linke hilft!
Mit Rechtsanwalt Karsten Knobbe und Team
Jeden letzten Montag im Monat, jeweils 18:00 bis 20:00 Uhr
Ärger mit Behörden, schwer verständliche Formulare oder die Technik spinnt?
Jeden letzten Montag im Monat helfen Ehrenamtliche in der Geschäftsstelle der Linken in Strausberg (Große Straße 45). Wir unterstützen bei
- Anträgen für Wohn- oder Bürgergeld,
- Anträgen zum Elterngeld oder Leistungen aus dem Bildungspaket
- Briefen in Amtssprache.
- Technikproblemen, ob Laptop, Smartphone, Online-Banking
Über einen Anwalt ist auch eine kostenlose, digitale Rechtsberatung zu den Themen Miet-, Arbeits- Zivil, Asyl- und Aufenthaltsrecht möglich. Von zuhause könnt ihr euch zum Videogespräch einwählen unter: https://videokonferenz.die-linke.de/b/sam-pq7-iuc-djs
Bei ausländerrechtlichen Fragen können Dolmetscher herangezogen werden. Bei rechten Übergriffen arbeiten wir mit der Beratungsstelle für Opfer rechter Gewalt MOL (BOrG) zusammen.
Gedanken über die Welt, in der unsere Nachkommen leben werden
Die Sammlung der Gedanken vom Juni 2018 kann hier heruntergeladen werden. Die Autoren freunen sich wie immer über Feedback und Kommentare
Standpunkte zur sicherheitspolitische Lage (Stand 2017)
Der Diskussionszirkel Friedenspolitik hat ein Standpunktepapier zur internationalen sicherheitspolitischen Lage erstellt, das hier heruntergeladen werden kann. Es wird zu gegebenen Anlässen aktualisiert. Die Autoren freuen sich über Feedback und Kommentare.
